Die Möglichkeiten, Urin für diagnostische Zwecke zu nutzen, sind vielfältig.
Die sogenannte Urinüberschichtung ist ein Verfahren, bei dem schnell und gut ablesbar ein Überblick über funktionelle Organstörungen und Stoffwechselentgleisungen zu erhalten ist.
Die Untersuchung findet direkt in der Praxis statt und ist in wenigen Minuten aussagekräftig.
Dazu wird lediglich eine morgendliche Urinprobe benötigt.
Bei Kontakt mit Salpetersäure können dann Phänomene sichtbar werden, die auf bestimmte Störungen des Darmmilieus oder Organstörungen schließen lassen und wegweisend für die nötige Therapie sind.
Beispielsweise lassen sich so Verwertungsprobleme von Kohlenhydraten oder Eiweißen, Leberbelastungen oder Hinweise auf eine Fehlbesiedelung der Darmflora erkennen.
Sollten sich komplexe Fragestellungen wie z.B. eine mögliche Schwermetallbelastung ergeben, kann die Urinprobe in ein spezialisiertes Labor (z.B. Fa ganzimmun) gesandt werden.